roadtrip III – mit dem zug in die usa

bevor ich kanada nach 35 tagen nun endgültig den rücken kehre gab es noch frühstück. das erste all american pancake frühstück unserer reise.

aber dann hieß es die koffer wieder durch die gegend karren. auf zum bus richtung bahnhof. fliegen und autofahren kann ja jeder in den usa. wir probieren mal was neues. schon an der bushaltestelle saß da ein ein anderes deutsches pärchen mit dem wir – verbunden in gemeinsamer planlosigkeit wie das denn nun funktioniert mit dem bahnfahren hier – ins gespräch kamen. so kompliziert war es dann aber gar nicht. einsteigen. platz suchen. sich freuen über die massig vorhande beinfreiheit und den sitz den man in eine beinahe liege position bringen kann. aber gut, es standen uns ja auch 11 stunden zugfahrt bevor.

der erste halt folgte aber bereits nach wenigen minuten und dauerte drei stunden an. einreise in die usa. grenzer stiegen zu, liefen durch, nahmen unsere ausweise, fragten hier und da was und schickten uns dann raus um ein grünes kärtchen auszufüllen und ein paar dollar zu zahlen. alles in allem lief das erstaunlich problemlos und reibungslos. für uns. während wir warteten um unsere ausgefüllten karten wieder abzugeben konnte man so die ein oder andere kompliziertere einreise beobachten. wo geboren, in welchem krankenhaus, wo studiert, wo wann gewohnt, wer sind die eltern, wo wohnen sie. von manchen wollten sie den gesamten lebenslauf wissen, den ich in solchem detailgrad gar nicht spontan gewusst hätte. aber zurück in den zug und auf richtung ostküste.

wir hielten in allerlei städtchen. darunter auch rome und amsterdam. während wir da so fuhren beschwerte sich der deutsche ingenieur neben mir gern mal über die verantwortlichen für die schienen. denn ja, sauber verlegt waren sie nicht. es rumpelte und rumpelte. zeitweise war man wirklich verwundert, dass man nicht entgleiste. derweil vertrieben wir uns die zeit – soweit es das gerumpelt eben zu ließ – mit vorbereitung der letzten beiden blog posts.

und irgendwann, 11 stunden später, waren wir dann plötzlich da. New York!

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