roadtrip V – new york von oben, von unten, bei tag, bei nacht

2. tag new york. wir machen weiter mit dem touriprogramm und fuhren auf das empire state building.

die augenringe im folgenden bild sind authentisch. new york ist wirklich die stadt die niemals schläft. zumindest ich habe für meinen geschmack deutlich zu wenig schlaf. aber die stadt ist so groß und will erkundet werden!

wieder auf dem boden ging es weiter durch die stadt. vorbei am flatiron, danach gab es eine wunderschöne neue fototasche für mich – die vermutlich irgendwann die nächsten tage auch auf einem bild zu sehen ist – bis wir schließlich im east village landeten.

mittlerweile war es nach 14 uhr und wir hatten hunger. völlig zufällig standen wir plötzlich vor einem laden namens katz’s delicatessen der irgendwie interessant aussah und essen verkaufte. also rein mit uns.

kaum drinnen, ein schild über den köpfen der essenden: “where harry met sally… hope you have what she had!” und so standen wir plötzlich und völlig ungeplant am ort dieser denkwürdigen szene. (martin bemerkte das erst im hotel. irgendwie hab ich es ihm wohl vergessen dort gleich zu sagen und zeigen. huch.) ich behaupte übrigens nach wie vor, dass männer und frauen sehr wohl freunde sein können (auch wenn das beispielsweise meine kollegen oft nicht glauben), aber der film und diese diskussion hat nun gerade wenig mit unserem new york besuch zu tun. also weiter, an die theke und was zu essen bestellt.

warum dieser laden in keinem unserer zwei reiseführer steht ist uns ein rätsel. ich kann nur wärmstens empfehlen dort beim nächsten besuch reinzuschauen. ein laden mit ganz eigenem charm, wirklich gutem essen – ja es ist fast food aber da gibt es ja auch jede menge abstufungen – und klassischem amerikanischen flair.

aber weiter durch new york. hin zum 9/11 memorial. ein beeindruckendes und bedrückendes memorial. für mich vergleichbar mit dem holocaust mahnmal in berlin. beide vermitteln ganz viel gefühl und atmosphäre wie ich finde.

nach dem memorial trafen wir unser deutsches pärchen aus dem zug wieder und spazierten über die brooklyn bridge nach, naja, brooklyn.

als wir mitten auf der brücke standen donnerten plötzlich ein paar – ich sage mal laienhaft – flugzeuge über uns hinweg.

drüben angekommen hatte man einen wunderbaren blick auf brooklyn und manhatten bridge und natürlich auf die skyline. ohne n. & t. (so nenne ich das deutsche pärchen jetzt einfach mal) wären wir vermutlich nicht rüber spaziert. das hat sich aber absolut gelohnt. im sonnenuntergang aßen wir dann noch ein eis um uns dann auf den weg zur ubahn in brooklyn zu machen. kein leichtes unterfangen. wir liefen einen riesigen bogen, kamen dafür aber durch schöne wohngegenden in denen man sich tatsächlich das leben vorstellen kann und spazierten an der love lane vorbei.

mit der ubahn ging es dann nachts zum times square und da stellte es sich endlich ein: WOW NEW YORK! die ganzen lichter. überall die gelben taxis. menschmassen. new york!

2 Comments

  1. wow doris! nur: wow!

  2. Pingback: new york I – rainy | girl meets world

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