roadtrip VIII – von new york nach washington dc

bevor wir new york verließen gab es unser zweites – und tatsächlich letztes – pancake frühstück.

was danach folgte waren die grausamsten 30 minuten des gesamten urlaubs. nachdem ich 7 wochen im ausland verbrachte. dinge zum arbeiten, wohnen und urlauben dabei hatte, war ich nicht gerade leicht bepackt. auf dem weg vom hotel zum autoverleiher durch die ubahn gab es allerdings eins nicht: rolltreppen. dafür gab es treppen. viele viele treppen. aber irgendwann war auch das geschafft. nachdem der autoverleiher unser auto noch nicht da hatte – trotz reservierung – und wir ein bisschen warten mussten gab es ein upgrade und einen gutschein oben drauf. dafür haben wir die halbe stunde gern gewartet. und dann ging es los. mit dem auto durch die usa.

weit kamen wir erstmal nicht. der erste stop war ein outlet in new jersey und ich weiß nun warum einem absolut jeder sagt, komme mit einem leeren koffer und kaufe alles dort… fotos haben wir dort dann tatsächlich mal nicht gemacht. irgendwann um 17 oder 18 uhr machten wir uns dann auf. es sollte noch 250 meilen weiter richtung süden gehen.

autofahren in den usa ist zu beginn ein bisschen gewöhnungsbedürftig. ich hatte am anfang das gefühl die ganze zeit nur mit schilder lesen beschäftigt zu sein. ja, ich meine wirklich lesen. alles nur text. keine piktogramme wie man das bei uns kennt. die schilder mit den geschwindigkeitsbegrenzungen sehen auch nicht wirklich anders aus, als die mit irgendwelchem eher unwichtigen zeug drauf. aber irgendwann hatte man sich daran gewöhnt. die fünf spurigen highways von denen mein englisch schulbuch einst berichtete traf man – trotz ostküste und großen städten in denen wir fuhren – eher selten an. und selbst wenn war das alles sehr entspannt. man rollte ja meist mit 55 meilen pro stunde (90kmh) so vor sich hin. und da es kein rechtsfahrgebot gibt – was auch einiger gewöhnung bedarf – und alle spuren – da ja so langsam – relativ gleichmässig vor sich hinrollen, tempomat rein, lenkrad gerade halten – den kurven haben sie ja auch nicht viele – und da sitzen.

beim ersten mal war es noch unbeabsichtigt, danach hatt der herr am fahrersitz den größten spaß die scheibe immer genau dann zu putzen wenn ich ein foto machen wollte…

an jeder brücke hing eine. an absoluter jeder… zumindest am anfang.

die nacht verbrachten wir in hagerstown. einfach nur weil es gerade praktisch auf der strecke lag. als wir die stadt am verlassen waren erfuhren wir noch, dass wir das august(okt)oberfest um nur einen tag verpasst haben. so ein ‘pech’ aber auch…

ich hab’s normalerweise nicht so mit friedhöfen. wie andere länder ihre friedhöfe gestalten finde ich aber tatsächlich ganz interessant. nur ein schnappschuss aus aus dem fahrenden auto.

an diesem tag fuhren wir durch den shenandoah national park der sicher total toll ist – wenn man mehr zeit hat. nur durchfahren und bei den outlooks halten war jetzt nicht so spannend. aber die zeit für hikes hatten wir leider nicht und die energie auch nicht. abwechselnd schliefen wir auf dem beifahrersitz um energie für den nächsten fahrerwechsel zu haben, denn die tagesetappe sollte uns bis washington dc führen…


Leave a Reply