roadtrip XI – leuchttürme und sand aka cape cod

als wir am nächsten morgen in philadelphia aufwachten überraschte uns regen. sehr sehr sehr viel regen. und uns wurde mit einem schlag klar wie viel glück wir bis dahin mit dem wetter hatten. und auch jetzt hatten wir glück, denn außer 600km autofahrt war nichts geplant für den tag, und das geht auch bei regen. was wir beim losfahren allerdings nicht wussten. amerikanische straßen verhalten sich ein wenig anders als deutsche straßen bei regen. der anblick auf dem nächsten bild war keine seltenheit. die rechte spur wollte man aus eben diesen gründen einfach nicht benutzen. wir sahen auf unserer strecke zwei unfälle und eine rumliegende stoßstange.

600km später waren wir allerdings am ziel. nach tagelangem sightseeing und völlig am ende waren wir in cape cod. dem sylt des amerikaners. den abend verbrachten wir noch im hotel pool und läuteten damit die zwei tage entspannung ein.

am nächsten morgen hatten wir dann wieder regen. seht selbst:

aber wie heißt es so schön. es gibt kein schlechtes wetter, nur unpassende kleidung und immerhin hatten wir so unsere regenjacken nicht umsonst mitgebracht. wir machten uns auf mit dem auto richtung provincetown.

und als wir beim zweiten leuchtturm ankamen hatte zumindest der regen aufgehört.

ein wal, ein wal! das weiße etwas da links ganz klein.
und dann waren wir beinahe bei provincetown und die sonne kam raus!

preisfrage. angenommen ihr hätten einen großen tollen steg am atlantik. was baut ihr drauf?
klar, einen parkplatz. ach amerika!

nächster tag. strandtag. egal was das wetter sagt. am strand angekommen froren wir dann leider doch ziemlich. es waren nicht viele wolken, aber gerade genug dass wir ein paar stunden im schatten lagen. aber irgendwann wollte dann auch die sonne und ich war im eisig kalten altlanik. vermutlich nur für 3,7 sekunden. aber ja, ich war im atlantik!
übrigens ist es in den usa verboten nackte kinder zu fotografieren. klingt soweit sinnvoll. schließt aber auch die eigenen ein, z.b. beim lustigen baden im plantschbecken im eigenen garten. deshalb sah man auch kein einziges kleines kind nackt am strand rumrennen. generell waren alle immer sehr bekleidet am strand. nur auf dem handtuch liegend oder direkt im wasser war scheinbar reine badekleidung angebracht. sobald jemand aufstand zog er sich sofort ein kleidchen oder ähnliches drüber. auch dann alles die sonnne rauskam und es endlich warm war.

und dann ging es wieder zurück zu unserer bleibe. bye bye strand. bye bye entspannung. back to sightseeing.

Leave a Reply