roadtrip IX – washington dc

bevor wir in washington dc ankamen verfuhren wir uns fuhren wir erstmal kurz beim pentagon vorbei. so richtig ging es aber erst am nächsten tag mit sightseeing los. unsere unterkunft lag in Arlington und wir dachten uns – typisch deutsch und mal wieder die distanzen unterschätzend – da laufen wir doch zur mall (weißes haus, capitol etc.).
der fußweg brachte uns am ersten kriegsmemorial des tages und an einem militärfriedhof vorbei. neben grabsteinen in reih und glied findet man rasen und us-flaggen. die ehefrauen durften auf die rückseite der grabsteine.

nächster stop, nächstes war memorial. das korean war memorial. “gut” dass man in so vielen kriegen mitgemacht hat. was würde man nur sonst überall hinbauen. das vietnam veterans memorial und das national world war II memorial erspare ich euch allerdings bildlich.

dafür das lincoln memorial. mit einem blick die mall runter zum washington monument.

eichhörnchen. überall eichhörnchen. so gar nicht scheu. und dann das weiße haus. mit viel abstand zum haus und eher wenig beeindruckend so von außen.

auch auf der mall. jede menge museum mit freiem eintritt. wir waren im “national museum of american history” und im “national air and space museum”.
in ersterem fragten sie die besucher was fehlen würde im museum…

… diesem wunsch konnte ich nur zustimmen nachdem ich kermit dort sitzen saß…

neben michelle obamas inauguration kleid gab es eine zeittafel mit allen us präsidenten und großen weltgeschehnissen die in die jeweilige amtszeit fielen. george bush erlebte den fall der berliner mauer, sein sohn dann immerhin das großereignis “you tube gründung”.

food, drinks, guns. vergleichbar schlimme dinge um sie in ein museum mitzubringen. die anzahl der – wie sie so schön sagten – “airport style” securities die wir durchlebten ist unzählbar. die anzahl der male die wir vor irgendwelchen greenscreens posierten um danach in den sonnenuntergang bei den niagara fälle, dem empire state buildings und sonst wo montiert zu werden übrigens ebenfalls.

und dann standen wir vor der rückkehrkapsel der apollo 11. als wir nur wenige stunden später zurück in unserer unterkunft waren erfuhren wir von neil armstrongs tod.

beim capitol kamen wir leider zu spät an um noch innen eine führung mitmachen zu können.

die usa ist sehr besorgt um uns. auf ubahn tickets erklären sie uns die benutzung von rolltreppen. eines der vielen beispiele für – aus deutscher sicht – lächerliche safety tips. dafür sind die ubahn stationen in washington ganz hübsch. (aka back to the roots part II. das ist aber schon so lang her mit den ubahnhöfen, dass sich vermutlich kaum ein leser hier erinnert.) dafür half uns eine amerikaner das ubahn ticket system zu verstehen und erzählte uns, als er erfuhr, dass wir aus deutschland kommen, dass er in zwei wochen nach deutschland fliegt und damit zum ersten mal in seinem leben die usa verlässt. er war wohl irgendwas zwischen 50 und 60 jahren alt…

die ubahn spuckte uns in georgetown aus. ein schöner kontrast zum regierungs-, memorial- und museumsbezirk. dort gab es abendessen. beim italiener – was auch schwierig ist, denn als süddeutscher war man schon zu oft in italien und auch die italiener in süddeutschland wissen noch sehr genau wie richtiges italienisches essen geht. aber gut, es war mal kein burger und das ist auch was! auch cupcakes kann zumindest unser münchner laden weit besser als der amerikanische. dennoch waren dort elendig lange schlangen vergleichbar mit den balla beni schlangen an sonnigen tagen. apropos balla beni und eis. im eis paradies leben wir in deutschland auch. vielleicht ist es auch hier die nähe zu italien? es schmeckt besser und es ist so so so viel günstiger!

warum eine strechlimosine wenn ich einen strechtruck haben kann!

folgende aufschrift habe ich auch in calgary auf vielen bussen gesehen, aber nie geschafft zu fotografieren. auch hier. münchen, nachmachen!

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