Auf in die Westfjorde (Island III)

der wecker klingelt. das einzige mal in diesem urlaub. zelt abbauen und auf zur fähre die uns in die westfjorde, genauer gesagt nach brjánslækur bringen sollte. ich möchte hier mal wikipedia zitieren “Brjánslækur ist ein Bauernhof und Fährhafen an der Südküste der Westfjorde”. EIN bauernhof. nur um mal die ausmaße der bevölkerung der westfjorde klar zu machen.

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für den geneigten leutturmliebhaber war die fährfahrt eine wahre freude. für menschen die ein schwankendes boot gepaart mit stickigen räumen nicht so sehr vertragen ein kaltes erlebnis. eine ganze weile saß ich praktisch alleine draußen, ließ mir den wind um die nase – viel mehr war ja auch nicht ungeschützt – wehen und plante die route für den weiteren tag.

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einen kleinen zwischenstopp macht die fähre auf flatey.

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ankunft westfjorde. der reiseführer behauptet, dass nur 20% der reisenden hier vorbeikommen. eigentlich kann man die westfjorde nur empfehlen, andererseits würden sie wohl teil ihres charmes verlieren wenn mehr leute dort wären.

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das erste auto ohne isländischem kennzeichen. ein münchner! was ihr mir auf grund der foto größe jetzt einfach glauben müsst.

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ziel des tages war die südlichste halbinsel látrabjarg. begrüßt wurde man auf der landzunge mit dem island typischen “metallschrott”. die garðar BA 64. das internet sagt dazu “In december 1981 Garðar BA 64 was deemed unfit for duty. Instead of sinking it a sea as was the custom in these days when ships went out of service it was rammed ashore at Skápadalur valley in Patreksfjörður.”

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mittagspause. camping snacks und ein apfel! die jacke die ich auf der fähre noch anhatte bin ich schon mal losgeworden. die restlichen schichten konnte man immer noch gut brauchen. wir befinden uns übrigens gerade am 28. juli.

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schafe, überall schafe. auch am strand! rauðasandur, angeblich einer der schönsten strände. bei bedecktem himmel hat er irgendwie seine schönheit nicht so richtig entfalten können.

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weiter richtung látrabjarg – dem vogelfelsen – lag plötzlich wieder allerlei metall vor uns. angehalten, rausgesprungen, gestaunt. alte flugzeuge, ein altes feuerwehr auto und alte schiffe. alles zugänglich. inkl. ins cockpit setzen.

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weiter gehts, ohne großen stopp mehr bis zum eigentlichen ziel, dem vogelfelsen mit den papageientauchern. hinter den vögeln geht es direkt bis zu 400 meter in die tiefe. manch mutiger legte sich an den rand um so den tieren näher zu kommen. ich nutzte lieber mein teleobjektiv.

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zurück die einzige straße die es in diese landzuge gibt und noch ein paar kilometer in die zweite landzunge nach patreksfjörður, der station für die nacht. kleiner abendspaziergang.

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